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Initiative für eine nachhaltige
und generationengerechte Pflegereform

Zukunftssichere Finanzierung der SPV: Bewertung des Kabinettbeschlusses über einen Bericht der Bundesregierung

Mit dem Kabinettbeschluss hat die Bundesregierung die überfällige Entscheidung über eine zukunftssichere Pflegefinanzreform auf die kommende Legislaturperiode vertagt. Das hat weitreichende Folgen. Arbeitnehmer wie Arbeitgeber werden dafür doppelt zahlen. Die Wettbewerbsfähigkeit und Attraktivität des Standorts Deutschland für Fachkräfte steht auf dem Spiel – ebenso wie die Finanzierungssicherheit für pflegerische Leistungen und Pflegeunternehmen. Zum Positionspapier

 

Expertenrunde: Lösungen für eine stabile Pflegefinanzierung

 

Die finanziellen Herausforderungen der umlagefinanzierten Sozialversicherungen werden von Jahr zu Jahr größer. Demografiebedingt stösst die Soziale Pflegeversicherung zunehmend an ihre Grenzen. Beitragserhöhungen und Steuerzuschüsse sind allenfalls kurzfristige Lösungen. Langfristig braucht es ein nachhaltiges und generationengerechtes Finanzierungsmodell. Bei einer Expertenrunde hat die „Initiative für eine nachhaltige und generationengerechte Pflegereform“ erneut für mehr Kapitaldeckung als zusätzliche Säule der Pflegeversicherung geworben. Mehr

 

Personalbedarf in der Altenpflege steigt dramatisch. Initiative erarbeitet Lösungsansätze und nimmt Politik in die Pflicht

Deutschland droht noch in diesem Jahrzehnt ein flächendeckender Pflegenotstand. Das zeigt eine aktuelle Hochrechnung der „Initiative für eine nachhaltige und generationengerechte Pflegereform“. Was Deutschland gegen den Pflegenotstand tun kann, hat die Initiative mit fachlicher Unterstützung führender Expertinnen und Experten aus der Pflege erarbeitet. Für die Altenpflege fordern sie eine neue Strategie, vor allem eine Aufwertung des Berufsbildes, mehr Ressourceneffizienz und Flexibilität im Personaleinsatz – und nicht zuletzt den Ausbau der Pflege-Prävention.

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Deutschland droht Pflegenotstand - eine Hochrechnung

 

Die steigende Anzahl von Pflegebedürftigen wird die Nachfrage nach ausgebildetem Personal in den kommenden Jahren weiter erhöhen. In welchem Umfang genau, ist hingegen nicht einfach vorherzusagen. Auf Basis der Pflegestatistik sowie der Pflegevorausberechnung des Statistischen Bundesamtes hat die "Initiative für eine nachhaltige und generationengerechte Pflegereform" mögliche Bedarfs-Szenarien für Pflegeheime und die ambulante Versorgung bis zum Jahr 2040 berechnet.

Zu den Ergebnissen

 

Generationengerechte Pflege: Fakten und Argumente

Wie lässt sich die Pflege für alle Generationen gerecht und bezahlbar organisieren? Zu dieser Frage hat die „Initiative für eine nachhaltige und generationengerechte Pflegereform“ die wichtigsten Fakten in einer Broschüre zusammengetragen.

Mehr Leistungen in der Pflegeversicherung?

Beirat im Wirtschaftsministerium rät ab und empfiehlt kapitalgedeckte Vorsorge

Wenn die Finanzierung der Pflegeversicherung nachhaltig und generationengerecht ausgestaltet werden soll, ist der Ausbau der kapitalgedeckten Vorsorge unumgänglich. Zu diesem Schluss kommt das aktuelle Gutachten des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesregierung beim Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) mit dem Titel „Nachhaltige Finanzierung von Pflegeleistungen“. Gleichzeitig warnt das Expertengremium angesichts der rapiden Alterung der Bevölkerung vor den angedachten Maßnahmen im Koalitionsvertrag, die Eigenanteile in der stationären Pflege zu begrenzen und die Gesetzliche Pflegeversicherung zu einer Vollversicherung auszubauen: „Der Leistungskatalog der sozialen Pflegeversicherung sollte nicht weiter ausgedehnt werden, um die Finanzierungslasten nicht noch weiter zu erhöhen."

Partner der Initiative

 
Logo AGVP
 
 
Logo BDA
 
Logo Denkschmiede
 
 
Logo PKV
 
Logo VDAB
 
 
Steffen Kampeter, Hauptgeschäftsführer BDA
 
Es werden stetig neue teure Versprechen gemacht, ohne dass klar ist, wie das auf Dauer bezahlt werden soll. Das ist weder nachhaltig noch generationengerecht.
Steffen Kampeter, Hauptgeschäftsführer BDA
Thomas Knieling
 
Der private Mittelstand ist bereit, im Rahmen eines ´New Deal´ Verantwortung zu übernehmen und als starker Partner eine nachhaltige Pflegereform zu unterstützen
Thomas Knieling, Bundesgeschäftsführer VDAB
 
Eine ausgewogene Finanzierung der Pflege durch die gesetzliche Pflegeversicherung einerseits und eine eigenverantwortliche Zusatzvorsorge andererseits muss eine Überlastung der Beitragszahler verhindern. Daher muss die private Pflegevorsorge gestärkt werden.
Astrid Hamker, Präsidentin Wirtschaftsrat der CDU e. V.
Thomas Greiner, Präsident Arbeitgeberverband Pflege e.V.
 
Wir brauchen einen offenen Dialog darüber, was in Zukunft finanziert werden kann, wenn drei Mal so viele alte Menschen zu versorgen sind. Ohne private Pflegeunternehmen geht es nicht.
Thomas Greiner, Präsident Arbeitgeberverband Pflege e.V.
 
Deutschland braucht eine generationengerechte Pflegefinanzierung, die die jüngeren Steuer- und Beitragszahler vor Überlastung schützt und den Wirtschaftsstandort Deutschland international wettbewerbsfähig hält.
Dr. Florian Reuther, Direktor Verband der Privaten Krankenversicherer e.V.
Luise Tavera, Vorsitzende Denkschmiede Gesundheit
 
Wie entscheidet man, welcher Pflege-Leistungsumfang heute ausreichend ist und wie wir vorsorgen können für den demografischen Showdown ab 2035? Das müssen wir mit Politik und Selbstverwaltung tun, jetzt.
Luise Roither, Vorsitzende Denkschmiede Gesundheit
Albrecht von der Hagen, Hauptgeschäftsführer des Verbands DIE FAMILIENUNTERNEHMER
 
Wir dürfen die junge Generation nicht über Gebühr durch höhere Sozialabgaben und Steuern belasten, deshalb ist eine Pflegereform mit einem stärkeren Fokus auf Eigenverantwortung wichtig.
Albrecht von der Hagen, Hauptgeschäftsführer des Verbands DIE FAMILIENUNTERNEHMER, Bild: AnneKreuzFotografie
Thomas Eisenreich, Geschäftsführer des Bundesverband der Betreuungsdienste e.V.
 
Neben einer nachhaltigen Finanzierung der Pflegeversicherung brauchen wir insbesondere passgenaue Versorgungsstrukturen. Das gelingt nur mit mehr unternehmerischen Freiheiten.
Thomas Eisenreich, Geschäftsführer des Bundesverband der Betreuungsdienste e.V.
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