Argumente

Initiative für eine nachhaltige und generationengerechte Pflegereform

Fakten und Argumente

Die kurz vor Ende der Legislaturperiode auf den Weg gebrachte Pflegereform wird Milliarden kosten. Was die Älteren beruhigen soll, ist ein finanzieller Sprengsatz für die Jüngeren und ein Risiko für die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Arbeitsplätze. Warum das so ist, zeigen die zahlreichen, hier zusammengetragenen Untersuchungen, Studien und Argumente aus der Tages- und Fachpresse. Welche nachhaltigen Alternativen es jenseits von Beitragssteigerungen und Steuerzuschüssen gibt, auch darüber liefern aktuelle Zahlen einen hilfreichen Aufschluss.

 
D-Karte Demografie
 

Demografischer Wandel

Die demografische Entwicklung in Deutschland stellt die Sozialsysteme vor große Herausforderungen - besonders in der Sozialen Pflegeversicherung. Die Lebenserwartung steigt und mit den Babyboomern werden in einigen Jahren aus starken Beitragszahlern mehrheitlich Leistungsempfänger werden.

 
Pflegerische Versorgung_1
 

Herausforderungen für die pflegerische Versorgung

Der Bedarf an Pflegeleistungen wird künftig stark zunehmen. Dafür wird gut ausgebildetes Fachpersonal benötigt, das vielerorts schon heute fehlt. Voraussetzung für ausreichendes Personal sind gute Arbeitsbedingungen und attraktive Löhne. Das führt zu zusätzlichen Kosten für Bedürftige und Angehörige. 

 
Soziale Dimension - Pflegelücke
 

Soziale Dimension der Pflegelücke

Pflegebedürftigkeit bedeute Armut, wird häufig behauptet. So pauschal stimmt das nicht. Seit Jahren nimmt die Zahl derjenigen ab, die auf "Hilfe zur Pflege" angewiesen sind. Die Mehrheit der Rentnerhaushalte in Deutschland ist finanziell sogar gut aufgestellt, um ihre Pflege zu bezahlen.

 
Grenze Umlagefinanzierung
 

Grenzen der Umlagefinanzierung

Steigende Beiträge - demnächst auch wachsende Steuerzuschüsse? Demografiebedingt kommt die Soziale Pflegeversicherung zunehmend an ihre Grenze. Die Lasten haben jüngere Generationen zu tragen. Sie bekommen weniger Leistung, zahlen aber lebenslang höhere Sozialabgaben als ältere Jahrgänge.

 
 

Alternative Steuerfinanzierung?

Mit der aktuellen Pflegereform erhält die Soziale Pflegeversicherung (SPV) erstmalig einen jährlichen, gesetzlich festgelegten Steuerzuschuss von einer Milliarde Euro zur pauschalen Finanzierung ihrer Leistungen. Warum das keine nachhaltige Finanzierungslösung ist, zeigen die folgenden Ausführungen.

 
Private Vorsorge
 

Private und betriebliche Vorsorge

Mit einer privaten, kapitalgedeckten Vorsorge lassen sich - insbesondere in jungen Jahren - hohe Pflegekosten im Alter einfach und bezahlbar vermeiden. Pflegezusatzversicherungen eignen sich jedoch nicht nur für Privatpersonen, sondern auch als betriebliche Lösungen.

 
 
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